Es ist schon amüsant: da protestieren Studenten in Frankfurt und besetzen dabei nicht nur Gebäude, nein, sie müssen auch noch teuren Sachschaden anrichten. In der Folge lässt die Universitätsleitung die Räumlichkeiten von der Polizei räumen, und die Studenten beschweren sich darüber. Im Radio hieß es, dass nach Aufforderung der Polizei ca. die Hälfte der 300 Studenten dieser Aufforderung nachgekommen seien, der Rest aber verharrte. Im Rahmen der Räumung soll es dann angeblich zu Gewalttätigkeiten der Polizei gekommen sein.
Mal von den angeblichen Gewalttätigkeiten der Polizei: richtig so! Protest der Studenten gegen die Studienbedingungen dürfen keine Sachbeschädigung nach sich ziehen. Und wenn die Universität ihr Hausrecht wahrnimmt, dann ist dies in diesem Fall verhältnismäßig, da anscheinend bereits Schaden in einem 6-stelligen Bereich angerichtet wurde. Es sind übrigens Steuergelder, die hier geschützt werden.
Hier handelt es sich zum Einen um Hausfriedensbruch und zum Anderen um Sachbeschädigung, in der weiteren Folge auch noch um Widerstand gegen die Staatsgewalt.
Die beschädigten Gebäude sind bestimmt kein Grund für die schlechten Studienbedingungen, und überhaupt einen Sachschaden zu verüben um seine Unzufriedenheit auszudrücken lässt sich nicht anders erklären, als dass die Beteiligten sich in ihrer pubertierenden Phase befinden.
Anstelle sich nach Aufforderung durch die Polizei zurückzuziehen, fand es wohl um die 50% der Anwesenden sinnvoller, sich der Räumung zu widersetzen.
Jede Räumung ist per se ein gewalttätiger Akt, auch wenn auf körperliche Gewalt verzichtet wird. Der angebliche überzogene Einsatz der Exekutive wurde bisher nur vom ASTA behauptet, vielleicht als Schutzmaßnahme, um die uneinsichtigen Studenten medial zu schützen.
Ich bin mir ganz sicher: in Zeiten der problemlosen Videoaufzeichnung per Handy gäbe es von einer solchen unverhältnismäßigen Polizeiaktion auch das entsprechende Videomaterial, zumal es für das Stammpublikum solcher Besetzer ein gefundenes Fressen wäre, dass sich noch Jahre lang ausschlachten ließe.
Unabhängig von den inhaltlichen Forderungen nach besseren Studienbedingungen: die Form der Proteste spielt eine eben so wichtige Rolle. Die Form des dargebotenen Protestes wird den Forderungen mehr schaden als nutzen, und somit weitestgehend verpuffen. Wie will man die Bevölkerung und die günstig geneigte öffentliche Aufmerksamkeit für sich gewinnen, wenn man im gleichen Atemzug Randale veranstaltet?
Das Inhaltliche geht dabei völlig verloren, aber vielleicht ging es auch gar nicht um Inhalte, jedenfalls die Studienbedingungen betreffend, sondern um die Randale, oder gar die Karriere in der Partei?
Ich begrüße ausdrücklich die Kritik an den Studienbedingungen, welche auch von vielen Menschen aus dem universitären Bildungsbereich und der Politik unterstützt werden, und genauso ausdrücklich befürworte ich die Entfernung der Uneinsichtigen, die sich unbedingt der Polizei widersetzen wollten, und sich wahrscheinlich nun als Märtyrer sehen.
Wir leben nun einmal in einem Land der Meinungs-, und nicht der Gewaltfreiheit. Hier gibt es ein Gewaltmonopol, und das liegt nun mal halt beim Staat. Als Steuerzahler und als Privatmensch bin ich gegen jede Form von physischer Gewalt, wenn es auch anders geht.
Sachbeschädigung, hier auf Kosten der Steuerzahler, und der durch den Widerstand länger andauernde Einsatz der Exekutive, ebenfalls auf Kosten der Steuerzahler, sind nicht akzeptabel. Die Kosten für die Behebung der Sachschäden und des Polizeieinsatzes würde ich den 175 Studenten gemeinschaftlich aufbürden, die der Aufforderung nach Räumung NICHT nachgekommen sind.
Markus Ernst
Es ist schon amüsant: da protestieren Studenten in Frankfurt und besetzen dabei nicht nur Gebäude, nein, sie müssen auch noch teuren Sachschaden anrichten. In der Folge lässt die Universitätsleitung die Räumlichkeiten von der Polizei räumen, und die Studenten beschweren sich darüber. Im Radio hieß es, dass nach Aufforderung der Polizei ca. die Hälfte der 300 Studenten dieser Aufforderung nachgekommen seien, der Rest aber verharrte. Im Rahmen der Räumung soll es dann angeblich zu Gewalttätigkeiten der Polizei gekommen sein.
Mal von den angeblichen Gewalttätigkeiten der Polizei: richtig so! Proteste der Studenten gegen die Studienbedingungen dürfen keine Sachbeschädigung nach sich ziehen. Und wenn die Universität ihr Hausrecht wahrnimmt, dann ist dies in diesem Fall verhältnismäßig, da anscheinend bereits Schaden in einem 6-stelligen Bereich angerichtet wurde. Es sind übrigens Steuergelder, die hier geschützt werden.
Hier handelt es sich zum Einen um Hausfriedensbruch und zum Anderen um Sachbeschädigung, in der weiteren Folge auch noch um Widerstand gegen die Staatsgewalt.
Die beschädigten Gebäude sind bestimmt kein Grund für die schlechten Studienbedingungen, und überhaupt einen Sachschaden zu verüben um seine Unzufriedenheit auszudrücken lässt sich nicht anders erklären, als dass die Beteiligten sich in ihrer pubertierenden Phase befinden.
Anstelle sich nach Aufforderung durch die Polizei zurückzuziehen, fand es wohl um die 50% der Anwesenden sinnvoller, sich der Räumung zu widersetzen.
Jede Räumung ist per se ein gewalttätiger Akt, auch wenn auf körperliche Gewalt verzichtet wird. Der angebliche überzogene Einsatz der Exekutive wurde bisher nur vom ASTA behauptet, vielleicht als Schutzmaßnahme, um die uneinsichtigen Studenten medial zu schützen.
Ich bin mir ganz sicher: in Zeiten der problemlosen Videoaufzeichnung per Handy gäbe es von einer solchen unverhältnismäßigen Polizeiaktion auch das entsprechende Videomaterial, zumal es für das Stammpublikum solcher Besetzer ein gefundenes Fressen wäre, dass sich noch Jahre lang ausschlachten ließe.
Unabhängig von den inhaltlichen Forderungen nach besseren Studienbedingungen: die Form der Proteste spielt eine eben so wichtige Rolle. Die Form des dargebotenen Protestes wird den Forderungen mehr schaden als nutzen, und somit weitestgehend verpuffen. Wie will man die Bevölkerung und die günstig geneigte öffentliche Aufmerksamkeit für sich gewinnen, wenn man im gleichen Atemzug Randale veranstaltet?
Das Inhaltliche geht dabei völlig verloren, aber vielleicht ging es auch gar nicht um Inhalte, jedenfalls die Studienbedingungen betreffend, sondern um die Randale, oder gar die Karriere in der Partei?
Ich begrüße ausdrücklich die Kritik an den Studienbedingungen, welche auch von vielen Menschen aus dem universitären Bildungsbereich und der Politik unterstützt werden, und genauso ausdrücklich befürworte ich die Entfernung der Uneinsichtigen, die sich unbedingt der Polizei widersetzen wollten, und sich wahrscheinlich nun als Märtyrer sehen.
Wir leben nun einmal in einem Land der Meinungs-, und nicht der Gewaltfreiheit. Hier gibt es ein Gewaltmonopol, und das liegt beim Staat. Als Steuerzahler und als Privatmensch bin ich gegen jede Form von physischer Gewalt, wenn es auch anders geht.
Sachbeschädigung, hier auf Kosten der Steuerzahler, und der durch den Widerstand länger andauernde Einsatz der Exekutive, ebenfalls auf Kosten der Steuerzahler, sind nicht akzeptabel. Die Kosten für die Behebung der Sachschäden und des Polizeieinsatzes würde ich den 175 Studenten gemeinschaftlich aufbürden, die der Aufforderung nach Räumung NICHT nachgekommen sind.
Markus Ernst